Trauringe mit Prinzess-Stein verbinden das ruhige Band eines Eherings mit der kantigen Brillanz eines quadratischen Schliffs. In meiner Werkstatt in Freital bei Dresden fertige ich diese Ringe für Paare, die etwas Klares, Geradliniges suchen – und trotzdem nicht auf Funkeln verzichten möchten.
Warum gerade der Prinzess-Schliff auf einem Trauring?
Der Prinzess-Schliff ist quadratisch, mit scharfen Ecken und einer facettenreichen Unterseite. Das gibt ihm ein sehr direktes, modernes Funkeln – anders als beim runden Brillanten, der eher weich und warm leuchtet. Auf einem Ehering wirkt dieser Schliff dadurch überraschend zurückhaltend: Die klare Form fügt sich in das Band ein, statt darauf zu thronen.
Viele Paare, die zu mir in die Werkstatt kommen, entscheiden sich genau deshalb für diese Kombination. Sie möchten einen Ring, den man täglich trägt, der beim Händewaschen nicht stört und trotzdem einen kleinen, feinen Lichtpunkt setzt.
Wie ich Trauringe mit Prinzess-Stein in Freital fertige
Ich arbeite die Ringe aus dem vollen Material – wahlweise in 925er Silber, Gelbgold, Weißgold, Rosé- oder Palladium. Der Stein wird nicht aufgesetzt, sondern in einer kleinen Kastenfassung bündig ins Band eingelassen. So bleibt die Oberfläche des Rings glatt, nichts hakt an Pullovern oder Handschuhen.
Bei der Politur achte ich darauf, dass die Kanten des Steins von der Fassung sauber umschlossen sind. Das schützt die empfindlichen Ecken des Prinzess-Schliffs, die sonst gerne mal abplatzen. Genau das ist der Punkt, an dem sich handgefertigte Trauringe von industrieller Ware unterscheiden: Ich sehe jeden Stein an, bevor er gefasst wird.
Welcher Stein passt in einen Ehering mit Prinzess-Schliff?
- Diamant: die klassische Wahl, sehr hart und alltagstauglich
- Moissanit: ähnlich funkelnd, etwas milder im Preis
- Saphir in Prinzess-Form: für Paare, die Farbe möchten – Blau, Gelb, sogar farblos ist möglich
- Zirkonia: eine gute Variante für den Damenring, wenn das Budget woanders hinfließen soll
Damen- und Herrenring – passend, aber nicht gleich
In den meisten Fällen bekommt der Damenring den Prinzess-Stein, der Herrenring bleibt schlicht oder erhält eine feine Mattierung im Bandverlauf. Es gibt aber auch Paare, die sich beide für einen kleinen gefassten Stein entscheiden – oft mit unterschiedlicher Position: mittig beim einen, seitlich versetzt beim anderen. So gehören die Ringe erkennbar zusammen, ohne identisch zu sein.
Wenn Sie mögen, arbeite ich innen eine Gravur ein: Datum, Namen, ein kurzer Satz. Ich mache das von Hand mit dem Stichel, nicht per Laser – das gibt ein weicheres Schriftbild, das mit den Jahren zum Ring gehört.
Alltag mit einem Prinzess-Stein am Finger
Die kantige Form des Prinzess-Schliffs ist zwar markant, aber empfindlicher als etwa ein Brillant. Zwei Dinge sind wichtig: Erstens sollten Sie den Ring bei groben Arbeiten (Gartenerde, Umzugskartons, Sport) ablegen. Zweitens genügt es, ihn ab und zu in lauwarmem Wasser mit einem Tropfen Spülmittel zu reinigen und mit einer weichen Zahnbürste hinter der Fassung sauber zu bürsten. Der Stein leuchtet danach wieder wie am ersten Tag.
Beratung in der Werkstatt oder aus der Ferne
Wenn Sie in der Nähe von Dresden wohnen, kommen Sie gerne in Freital vorbei – wir schauen dann gemeinsam Muster an, probieren Weiten und besprechen den Stein. Für alle, die weiter weg sind, gibt es Musterringe per Post und eine ausführliche Beratung per Telefon oder Video. Am Ende halten Sie ein Paar Trauringe mit Prinzess-Stein in der Hand, das genau zu Ihnen passt – und nicht zu tausend anderen Paaren.
