Peridot – der Geburtsstein August in seiner schönsten Form

Der Geburtsstein August Peridot gehört zu den Edelsteinen, die man nicht schnell vergisst. Sein Grün ist warm, leicht golden schimmernd und hat eine Frische, die kein anderer Stein in dieser Form mitbringt. Wer im August geboren ist, trägt einen besonderen Begleiter – und ich zeige Ihnen gern, warum.

Warum gerade der Peridot?

In der Werkstatt in Freital bei Dresden halte ich immer wieder Peridote gegen das Licht, bevor ich sie fasse. Kein Stein leuchtet so lebendig wie dieser. Das liegt an seiner besonderen Farbentstehung: Der Peridot ist einer der wenigen Edelsteine, die ihre Farbe nicht durch Fremdbeimischungen bekommen, sondern durch ihre eigene chemische Struktur. Das Eisen im Kristall sorgt für dieses unverwechselbare Grün – mal zarter, mal kräftiger, aber immer mit diesem goldenen Unterton.

Als Geburtsstein August Peridot hat er eine lange Geschichte. Schon die alten Ägypter förderten ihn auf der Insel Zabargad im Roten Meer und nannten ihn den Edelstein der Sonne. Kleopatra soll ihre Smaragdsammlung teilweise aus Peridoten zusammengesetzt haben – die beiden Steine wurden früher oft verwechselt.

Bedeutung und Symbolik

Dem Peridot werden traditionell viele schöne Eigenschaften zugeschrieben:

  • Er soll Klarheit im Denken schenken und schwere Gedanken vertreiben
  • In der Steinheilkunde gilt er als Stein des Neuanfangs
  • Er steht für Wachstum, Zuversicht und einen freien Blick nach vorn
  • Als Geburtsstein für den August verbindet man ihn mit Wärme, Fülle und Sommerlicht

Ob man an solche Zuschreibungen glaubt oder nicht – ein Peridot am Handgelenk oder um den Hals bringt allein durch seine Farbe eine gewisse Leichtigkeit ins Gesicht. Das erlebe ich immer wieder bei meinen Kundinnen.

Wie ich Peridot in der Werkstatt verarbeite

Peridot hat eine Härte von 6,5 bis 7 auf der Mohsschen Skala. Damit ist er robuster als viele denken, aber empfindlicher als etwa ein Saphir. Bei der Fassung achte ich darauf, die Kanten des Steins gut zu schützen. Besonders schön kommt der Peridot in einer Zargenfassung zur Geltung – der geschlossene Rand aus Silber oder Gold rahmt das Grün wie ein Bild.

Für Ohrstecker und Anhänger verwende ich gern facettierte Peridote in ovaler oder tropfenförmiger Schliffform. Bei Ringen empfehle ich meinen Kundinnen, den Stein etwas geschützter zu fassen, denn ein Ring bekommt im Alltag mehr ab als ein Anhänger, der ruhig auf der Brust liegt.

Peridot kombinieren – was passt dazu?

Das warme Grün des Peridot verträgt sich mit fast allem. Besonders schön finde ich die Kombination mit:

  • Gelbgold – das unterstreicht den goldenen Unterton des Steins
  • Roségold – gibt einen weichen, romantischen Kontrast
  • Silber 925 – lässt das Grün frischer und kühler wirken
  • Süßwasserperlen – für einen sommerlichen, unbeschwerten Look

Wer den Geburtsstein August Peridot verschenken möchte, macht selten etwas falsch. Er passt zu jungen Mädchen genauso wie zu Frauen, die schon eine ganze Schmucksammlung besitzen. Und weil das Grün so eigenständig ist, konkurriert er nicht mit anderen Stücken, die man vielleicht schon trägt.

Pflege – damit die Freude bleibt

Peridotschmuck reinige ich in der Werkstatt am liebsten mit lauwarmem Wasser, mildem Seifenwasser und einer weichen Zahnbürste. Ultraschallreinigung ist bei Peridot nicht empfehlenswert, weil der Stein manchmal feine Einschlüsse hat, die dabei Schaden nehmen können. Auch Hitze und starke Temperaturschwankungen mag er nicht besonders. Wenn Sie in die Sauna gehen oder heiß baden, legen Sie Ihren Peridot lieber vorher ab.

Ein sauber gepflegter Peridot behält sein Leuchten über Jahrzehnte – und wird für viele Frauen zum Lieblingsstück, das sie nicht mehr missen möchten.

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